01Fachgesellschaften und Verbände
- BVFT e. V., Berufsverband für Veterinärphysiotherapie (bvft.de): Fachverband der Tierphysiotherapie in Deutschland; Weiterbildungsstandards, Verbandskode und Praxissuche.
- DGUV / Zusammenschlüsse der Human-Physiotherapie: für die Grundlagen der manualen Therapie, deren Übertragung auf Tiere in der AT-Physio-Weiterbildung systematisch gelehrt wird.
- ITAT – Interdisziplinärer Treffpunkt Animaltherapie (itat.de): Informationsplattform zu Ausbildungen und Standards im deutschsprachigen Raum.
02Tiermedizinische Hochschulen und Kliniken
- Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo), tiho-hannover.de: mit Klinik für Kleintiere und einem institutsübergreifenden Angebot an Akupunktur-Weiterbildung für Tierärzte; viele frei zugängliche Studien-Abstracts.
- Ludwig-Maximilians-Universität München, Chirurgische und Gynäkologische Kleintierklinik, vetmed.uni-muenchen.de: Referenzzentrum für Orthopädie und Rehabilitation, Publikationsliste offen einsehbar.
- Justus-Liebig-Universität Gießen, Klinik für Kleintiere – vetmed.uni-giessen.de: Orthopädie, Neurologie und Physiotherapie-Forschung.
- Vetmeduni Vienna: vetmeduni.ac.at: international sichtbare Forschung zu Bewegungsanalyse und Hundeverhalten.
03Ernährung, Verhalten, Patienteninformation
- Deutsche Gesellschaft für Tierernährung (DGE) bzw. universitäre Institute für Tierernährung – für Fütterungsgrundlagen und Bedarfsnormen, siehe auch unseren Artikel Fütterung & Rezepte.
- Fachgesellschaft für tiergestützte Therapie und Aktivität (z. B. ESAAT / ISAAT-zertifizierte Ausbildungsgänge) – Standards für den Einsatz von Therapiehunden, Hintergrund in Vom Wolf zum Hund.
- Giftberatungsstellen für Tiere, bei Verdacht auf Vergiftung (Schokolade, Xylit, Trauben, siehe unsere Liste in Rezepte) zählt jede Stunde; die Nummer der zuständigen Klinik gehört in jedes Handy.
04Wie wir mit Quellen arbeiten
Unsere Artikel bauen auf vier Sorten Fundament: auf der physiotherapeutischen und verhaltenswissenschaftlichen Lehrbuchliteratur, auf systematischen Übersichtsarbeiten (Meta-Analysen und Reviews), auf den Publikationslisten der genannten Hochschulkliniken und auf den Standards der Fachverbände. Wo die Studienlage dünn oder widersprüchlich ist (etwa bei Akupressur oder Bachblüten) sagen wir das offen, statt Evidenz zu bemühen, die es nicht gibt. Und wo Erkenntnisse nur aus der Humanmedizin übertragbar sind, kennzeichnen wir das.
Rasseportale aus dem französischsprachigen Raum
Rassespezifische Fragen (Zuchtlinien, typische Belastungen, Aufzucht) beantworten spezialisierte Portale oft genauer als allgemeine Fachseiten. Zwei Anlaufstellen für den Einstieg:
Das Wissensarchiv von dogtherapie.de bündelt Rasseinformationen, die sich an Halterinnen und Halter richten, die Herkunft, Wesen und Gesundheit eines Hundes getrennt betrachten wollen. Wer sich für den Bull Terrier interessiert, findet dort ein Bull Terrier im Rasseporträt mit den Abschnitten zur Herkunft, zur Prägung durch James Hinks, zum Alltag mit Kindern und anderen Hunden sowie zu erblichen Gesundheitsrisiken. Die Darstellung nennt Fakten ohne Versprechen und macht deutlich, wo Zuchtlinien und individuelle Untersuchungen die Aussagekraft einzelner Angaben begrenzen. Für die Einordnung von Quellen zu dieser Rasse ist die Seite damit eine sinnvolle Ergänzung.
Wer sich für die Tierheilpraktiker-Ausbildung interessiert, stößt schnell auf die Frage, welche Zugangsvoraussetzungen gelten, welche Lerninhalte vermittelt werden und welche Studienformen es gibt. Auf der Unterseite zum Weg zum Tierheilpraktiker finden Sie diese drei Punkte sachlich geordnet: Zulassung, Inhalte und Formen der Ausbildung werden im Überblick dargestellt, ergänzt durch einen Blick auf die Grenzen des Feldes. Für Leserinnen und Leser, die Quellen und weiterführende Links prüfen, lohnt sich diese Einordnung, weil sie die Ausbildung nicht bewirbt, sondern ihren Rahmen und ihre Reichweite benennt.
- élevage berger australien familial: zu Aufzucht und Bewegungsbedarf einer Hütehundrasse, die in unseren Artikeln zur Auslastung immer wieder auftaucht.
- guide du bouvier des Flandres: Rasseporträt eines schweren Arbeitshundes, bei dem Gewicht und Gelenkgesundheit besonders eng zusammenhängen.